Innovation, Fehlervermeidung und Prozessmodellierung mit TRIZ/TIPS

Training, deutschlandweit, 2 Tage
Leitung: Thorsten Kreissig

TRIZ ist das russische Akronym für „Teoria reschenija isobretatjelskich sadatsch“, der „Theorie zur Lösung erfinderischer Probleme“. Im englischen Sprachraum hat sich auch TIPS für „Theory of Inventive Problem Solving" durchgesetzt.

TRIZ identifizierte schon in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts allgemeingültige innovative Prinzipien durch die Sichtung einer großen Anzahl von Patentschriften und deren anschließender Auswahl und Analyse.

Die Entwickler Altshuller und Shapiro kondensierten drei Kernaussagen heraus:
1.    Die Evolution technischer Systeme folgt bestimmten Mustern und Gesetzen.
2.    Einer großen Anzahl von Erfindungen und Innovationen liegt eine vergleichsweise kleine
       Anzahl allgemeiner Lösungsprinzipien und Stretegien zugrunde.
3.    Das Überwinden von scheinbaren Widersprüchen macht innovative Entwicklungen
       möglich.

Mit Hilfe von TRIZ können kreative Tätigkeiten vor allem in ingenieurwissenschaftlichen und technischen Bereichen systematisiert werden, um schneller und effizienter zu neuen Lösungsansätzen zu kommen.

TRIZ enthält zahlreiche methodischer Werkzeuge, die es erleichtern, ausgehend von einer Zielbeschreibung ein spezifisches technisches Problem zu definieren und zu analysieren. Es wird auf seine abstrakten Bestandteile herunter gebrochen, um viele Lösungsalternativen zunächst im abstrakten Raum zu finden.

Im Anschluss werden diese kreativ in realisierbare, spezifische Lösungen übersetzt und schlussendlich wird aus dieser Menge eine Lösung ausgewählt.

Damit wird vermieden, dass vorschnell vom Problem auf eine Lösung geschlossen wird.
Besonders empfehlenswert ist vor allem bei schnellen Veränderungsprozessen die Kombination von TRIZ mit einem Design Thinking Ansatz.

Im Workshop haben Sie die Möglichkeit, TRIZ zu einer von Ihnen mitgebrachten Fragestellung anzuwenden.

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